Skip to content

Dashcams im Test

Was sind Dashcams und wofür werden die gebraucht?

Anders als die meisten technischen Gerät die normalerweise in einem Auto zu finden sind, ist eine Dashcam nicht zur Unterhaltung gedacht. Sie erhöhen auch nicht den Fahrkomfort oder die Sicherheit des Fahrzeugs. Die Geräte sind in der Regel klein und kompakt bieten wenig Schnickschnack und haben nur einen Zweck: Sie können alles aufnehmen und aufzeichnen, was sich rings um das Fahrzeug abspielt. Das kann im Falle eines Unfalls oder bei einem Diebstahlversuch von großer Bedeutung sein.
Eine Dashcam ist eine kompakte Videokamera, die typischerweise auf dem Armaturenbrett, an der Windschutzscheibe oder anderweitig platziert werden kann. Praktische jede tragbare Kamera kann als Aufnahmemedium verwendet werden, wenn sie an das Bordnetz des Autos angeschlossen werden kann. Außerdem muss die Kamera immer im Aufnahmemodus sein und die alten Daten automatisch überschreiben wenn neue Daten aufgezeichnet werden sollen. Das bedeutet, dass die Kamera automatisch alles aufzeichnet, sobald das Fahrzeug sich in Bewegung setzt. Der Fahrer muss sich nicht darum kümmern dass die alten Dateien gelöscht werden oder vor der Fahrt irgendwelche Einstellungen vornehmen. Im Kern lässt sich so eine Dashcam definieren auch wenn einige Geräte noch weitere Funktionen bieten.

Wie funktioniert eine Dashcam?

Eine Dashcam ist nur dazu da, um die Vorgänge rund um das Fahrzeug aufzuzeichnen. Nachdem sie auf dem Armaturenbrett oder anderswo angebracht wurde, wird das Gerät mit dem 12V Bordnetz des Autos verbunden. Durch diese Verbindung wird die Stromversorgung von der Fahrzeugbatterie übernommen. Die Geräte sind so ausgelegt, dass sie sich automatisch aufnehmen sobald das Bordnetz eingeschaltet wird.

Wird eine Dascam als Sicherheitsvorrichtung betrieben, ist diese auch dann aktiv, wenn das Fahrzeug nicht bewegt wird. In diesem Fall kann die Kamera durch einen internen Akku oder auch durch eine zweite Autobatterie mit Strom versorgt werden.
In beiden Fällen werden die Videodaten kontinuierlich aufgenommen und auf Wechselmedien wie SD-Karten, Flash-Laufwerken oder interne Festplatten aufgezeichnet. Ist der Speicherplatz erschöpft, überschreibt die Kamera die alten Videodaten automatisch.
Wie der Dashcam Test zeigt, verfügen die Mehrzahl der verwendeten Dashcams nur über relativ einfache Funktionen. Doch es gibt auch Geräte, die mit erweiterten Funktionen ausgestattet sind. Zu den zusätzlichen Funktionen gehören zum Beispiel Audioaufnahmen, GPS-Protokollierung, Infrarotlicht, Geschwindigkeitssensoren, Beschleunigungsmesser und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Zu den interessantesten Zusatzfunktionen gehört ohne Zweifel die GPS-Protokollierung. Diese Kameras verfügen über einen integrierten GPS-Empfänger, mit dem sich in der Regel der Standort des Fahrzeugs genau ermitteln lässt. Ein Infrarotmodus sorgt auch bei völliger Dunkelheit für ein sichtbares Bild.

Geschwindigkeitsmesser und Beschleunigungssensoren können ebenfalls sehr nützlich sein, denn sie liefern eine Aufzeichnung, wie schnell sich ein Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vorfalls bewegt hat und wie sich die Beschleunigung geändert hat. Dadurch lassen sich zum Beispiel Unfallsituationen aufklären.

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist wichtig, damit die Dashcam die Aufnahmen auch dann fortsetzen kann, wenn die Stromzufuhr aufgrund eines Vorfalls unterbrochen wurde. Auch wenn die Kamera als Überwachungsgerät für ein Fahrzeug beim Parken eingesetzt wird, ist eine solche Stromversorgung nützlich, damit die Autobatterie nicht entladen wird.
Obwohl Dashcams zweckmäßige, zuverlässige und bequeme Geräte für diese speziellen Anwendungen sind, kannst Du im Prinzip jede kompakte Kamera als Dashcam benutzen. Besonders hilfreich sind Akku-betriebene, versteckte Überwachungskameras. Sogar in der Hand gehaltene Kameras oder Smartphones können zur Videoaufzeichnung verwendet werden. Der Hauptnachteil dieser Geräte für eine Verwendung als Dashcam besteht darin, das sie manuell ein- und ausgeschaltet werden müssen. Außerdem werden bei Speicherplatzproblemen die alten Daten nicht automatisch überschrieben.

Sind Dashcams legal?

Die Legalität eines Dashcam ist ein kompliziertes Thema. Daher ist es immer eine gute Idee, wenn Du dich vor der Installation über die spezifischen Gesetze und aktuellen Vorschriften informierst. Was bei einigen Gerichten illegal ist, kann in anderen Fällen durchaus verwendet werden. Viele Fahrer erhoffen sich eine wasserdichte Beweisführung, um im Falle eines Unfalls auf das verkehrswidrige Verhalten des Unfallgegners aufmerksam zu machen.
Offiziell verboten sind Dashcams, wenn sie gegen die Bestimmungen des Datenschutzes verstoßen. Das ist zum Beispiel der Fall wenn der Betroffene nicht weiß dass er gefilmt wird. Auch eine Veröffentlichung des Kennzeichens oder anderer persönlicher Daten ohne Zustimmung des Betroffenen zum Beispiel im Internet ist strafbar. Videoaufnahmen zur Beweissicherung sind nur der Polizei erlaubt. Ob ein Video vor Gericht zur Dokumentation eines Unfalls vorgeführt werden darf, entscheidet das Gericht. Erlaubt ist eine Dashcam für private Zwecke, zum Beispiel um eine Fahrt zu dokumentieren oder eine Landschaft zu filmen wenn dabei keine anderen Personen oder Kennzeichen aufgenommen werden.

Die beliebtesten Dashcams im Test

Novatek NT96650 G1WH

Sicher gehört diese Kamera zu den preiswertesten Angeboten, da kann man nicht viel falsch machen. Für das Geld erhältst Du eine solide Dashcam, die sofort einsatzbereit ist und Bilder in HD-Qualität liefert. Die G1WH wir mittels einer Windschutzscheibenhalterung montiert. Ein USB- und ein HDMI-Ausgang sorgen für die Stromversorgung bzw. die Übertragung zum Fernseher. Der 2,7-Zoll-Bildschirm dient zum Ändern der Einstellungen. Alle Aufnahmen können auf einer HD-Karte gespiechert werden. Die G1WH ist als gute Einsteigerkamera zu empfehlen.

Mobius ActionCam

Eine diskrete, hochwertige Dashcam in einer kompakten Größe. Diese Kamera lässt sich leicht an Autos, Drohnen, Helmen oder Lenkern montieren und ist auch als Spotkamera geeignet. Mit einem Weitwinkelobjektiv werden Aufnahmen in HD-Qualität gemacht, die auf einer SD-Karte gespeichert werden. Zusammen mit der mitgelieferten Software und einem USB-Kabel sind die Videos anschließend auf einem PC zu betrachten. Die Kamera ist extrem klein, wiegt nur 40 Gramm und kann nur schwer entdeckt werden. Sie verfügt über einige Sonderfunktionen und kann mit dem Smartphone gesteuert werden.

Cobra Drive HD CDR835

Diese Dashcam zeichnet Bilder im HD-Format auf, wobei ein extremer Sichtwinkel von 160 Grad abgedeckt wird. Die Kamera verfügt über einen kleinen 2-Zoll-Monitor und kann über einen HDMI-Anschluss mit einem Wiedergabegerät verbunden werden. Die Cobra wird mit einer Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe befestigt und verfügt über eine automatische Ein- und Ausschaltung. Alle Aufnahmen lassen sich auf ein Smartphone übertragen und in soziale Netzwerke hochladen. Eine microSD-Karte speichert die aufgenommenen Bilder.

Garmin Dash Cam 55

Diese Kamera gehört sicherlich zu den besten zurzeit erhältlichen Dashcams. Die Kamera liefert Aufnahmen in HD-Qualität, die auf einen integrierten 2-Zoll-Monitor betrachtet oder auf andere Geräte übertragen werden können. Zahlreiche Sonderfunktionen wie Sprachsteuerung, Schnappschussfunktion, GPS, Spurassistent, Kollisionswarner, Überwachungsmodus etc. machen das Gerät zu einem vollwertigen Sicherheitsassistenten. Zeitrafferaufnahmen und WLAN-Transfer sind möglich. Das Gerät wird mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt. Die Speicherung der Aufnahmen erfolgt auf einer SD-Karte.

Fazit:

Dashcams gibt es in allen Preislagen und Ausführungen. Obwohl Du bei preisgünstigen Geräten Abstriche bei der Bildqualität machen musst, sind alle Kameras für Verkehrsaufnahmen geeignet. Dashcams in den gehobenen Preisklassen bieten neben einer besseren Videoqualität vor allem mehr Funktionen wie zum Beispiel GPS, Spurassistent, Bewegungsmelder und Abstandshalter.

neuen Kommentar verfassen